Carl Scheer hinter der "Modeschaubühne" Anfang der 1960er Jahre

SCHEER und die Wiener Haute Couture

Von den 1950-er bis in die 1970er Jahre arbeitete Carl Scheer mit Gertrud Höchsmann, der Avantgardistin der Wiener Haute Couture, zusammen, und experimentierte gerne mit neuen Designs - die Schuhe, die in dieser Zeit entstanden, waren wunderbare Symbiosen zwischen Extravaganz, Mode und Gesundheit, gerade die Damenwelt liebte die Schuhcouture aus dem Hause Scheer.

„Dass die Mannequins beim Vorführen immer nur glatte Pumps trugen entsetzte meinen Mann aufs Äußerste. Fortan erfand er das passende Schuhwerk für das entsprechende Kleidungsstück. Es wurden auch passende Stoffschuhe angefertigt. Rechtzeitig vor den Modeschauen übergab uns Frau Höchstmann die Kollektionsskizzen mit Stoffmuster als Leitfaden für die Gestaltung des Schuhwerks. Die Mannequins kamen vorbei, um ihre Füße vermessen zu lassen, und wieder war mein Mann entsetzt, wie deformiert die Zehen einiger Mädchen waren.“ (Inge Scheer über die Zusammenarbeit mit Gertrude Höchsmann)

Noch heute sind einige dieser Designs und Skizzen Inspirationsquelle für seinen Enkel Markus Scheer.

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