Rudolf - der Großmeister

Der Enkel des Gründers, Rudolf Scheer ( geb. 1839) verfeinerte sein schuhmacherliches Können während seiner Lehrjahre in Paris, und, wieder zurück in Wien, übersiedelte er das immer größer werdende Unternehmen in die mondäne Wiener Innenstadt. Rudolf bezog sein Atelier im damals gerade fertiggestellten Gründerzeithaus in der Bräunerstraße, die zu dieser Zeit die Straße der Schneider und Schuhmacher war.

Die nächsten Jahre sollten maßgeblich werden für den Erfolg von SCHEER Schuhen – 1873 gewann Rudolf Scheer die Goldene Medaille der Wiener Weltausstellung, die ihm zu nationaler und internationaler Bekanntheit verhalf. 1878 wurde Rudolf Scheer zum kaiserlich-königlichen Hoflieferanten erwählt, eine Auszeichnung, die ihm die Türen und Tore in die Welt der Aristokratie öffnen sollte. Er fertigte nicht nur die Stiefel für die Offiziere des k.u.k. Heeres, zu seinen Kunden zählten auch die meisten europäischen Herrscherhäuser und deren Hofstab sowie Kaiser Franz Josef selbst – sein Leisten wird heute noch wie ein Schatz im Atelier in der Bräunerstrasse gehütet. Und seit dieser Zeit gilt immer noch bis heute: Maßnehmen und Anprobe eines SCHEER Schuhes findet nur in Wien statt.

Weiter zur 4. Generation

Rudolf Scheer brachte das Unternehmen zur ersten Hochblüte und fertigte Schuhe für Kaiser Franz Joseph I., aber auch für den deutschen Kaiser und die griechischen und serbischen Könige.

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