Carl und Michaela Scheer, die 5. & die 6. Generation

Michaela

Alle drei Töchter Carl Ferdinands (Eleonora, Gabriela und Michaela) wurden in die Werkstätte eingebunden, alle drei durchgingen die Lehre bis hin zur Gesellenprüfung. Es war die jüngste Tochter, Michaela, die sich letztendlich entschied, die Werkstätte als Schuhmachermeisterin weiterzuführen. Doch die Liebe bringt so gerne unerwartete Wendungen ins Leben. So heiratete Michaela Mitte der 1980-er Jahre ins Ausland, der bis dato gesicherte Fortbestand des Traditionsunternehmen schien ins Wanken zu raten. Carl Ferdinand verkleinerte die Werkstätte, wurde exklusiver und baute Schuhe nur noch für ein sehr ausgewähltes Publikum, die Wartezeit für ein Paar SCHEER Schuhe stieg auf bis zu zwei Jahre. Gegen Ende der 80-er Jahre gab es erstmals wieder Hoffnung: Markus, der Enkel Carl Ferdinand’s, hatte im Werkunterricht einen Koffer aus Leder gebaut und überreichte ihn, an seinen Großvater, als Geschenk. Dieser war gerührt, aber viel wichtiger noch: er erkannte das Talent des Buben und entschied sich, ihn zu fördern. So kam es, dass Markus Scheer zeitweise, seine Nachmittage, in der Werkstätte zubrachte und spielerisch das Handwerk erlernte.

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