Matthias Scheer – Der Optimierer

Johanns Sohn Matthias war gehorsamer und erlernte das Handwerk von seinem Vater. Auch er hatte große Pläne und so erwarb er ebenfalls das Gewerbe des Schuhmachers 1837 und verlegte den eigenen Betrieb später in die Wollzeile 15. Der unbändige Drang zu Perfektion bedeutete eine zügige und nachhaltige Weiterentwicklung des Handwerkes, der Grundstein für eine erfolgreiche Weiterentwicklung war somit gelegt.

Weiter zur 3. Generation

Matthias Scheer verlegt den Betrieb in die Wollzeile

Der Wert von Schuhmacherarbeiten aus dem Jahre 1837 auf einer Rechnung aus Innsbruck:

Ein Paar Stiefl gesohlt: –,42

Auf Stiefl neue Absätze und eingestukt: –,21
Auf 2 Paar Stiefl Halbfleck und ausgebessert: –,18
Ein Paar Überschuh überändert neue Absätz und Spitzl: –,32 Auf ein Paar Stiefl Spitzl: –,16
Stiefl ausgebessert und Halbfleck: –,09
Ein Paar Stiefl neu vorgeschuht: 2,38
Detto Stiefl vorgeschuht und neue Rohr: 3,38
An ein Paar Stieflhölzer neue Vorfuß: –,16
Ein Paar Stiefl neu vorgeschuht: 2,38
Auf Stiefl neue Absatz und neue Strupfen: –,24
2 Paar Strupfen abgegeben auf Beinkleider: –,14
Einen Stiefl gesohlt: –,22
Ein Paar Stiefl eingestukt und Halbfleck: –,10
Ein Paar Stiefl gesohlt und neue Absätz: –,48
Ein Paar Stiefl neu vorgeschuht: 2,38
Zusammen: 13,24 Gulden.

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