Früh in große Fußstapfen - der junge Carl Ferdinand Scheer

Carl Ferdinand – der Orthopäde und Designer

Augustes Sohn, Carl Ferdinand, musste bei der Übernahme des Betriebes 1935 in große Fußstapfen treten: vor allem bei den ‚alten’ Schuhmachern musste er um Anerkennung und Respekt kämpfen. Als er bei der Weltausstellung 1937 in Paris eine Goldmedaille nach Hause brachte, war seine Position endlich gefestigt, seine Stellung bestätigt. Das Stammklientel war bis zum Anschluss 1938 nach wie vor der Adel und betuchte jüdische Kunden. Im zweiten Weltkrieg überlebte das Unternehmen durch die Herstellung orthopädischer Artikel und wurde schlicht als „Maßschuhwerkstatt“ geführt. Nach dem Krieg schaffte Carl Ferdinand es, die Werkstatt erneut zu neuen Höhen aufsteigen zu lassen. Er galt als Pionier im Bereich der Orthopädie für Maßschuhe: der perfekte Schuh sollte nicht nur schön und von exzellenter Verarbeitung sein, sondern auch gut für den Fuß.

Weiter zur 6. Generation

Carl Ferdinand bei der Arbeit in seiner Werkstätte in der Bräunerstraße 4

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